Bedingungen Kinder

Wir behandeln Patienten aller gesetzlichen Krankenkassen und privater Krankenversicherungen. Auch nicht krankenversicherte Menschen, die in unserem Land Asyl suchen, sind bei uns willkommen. In unserer Praxis werden keine sogenannten "IGEL-Leistungen" angeboten. Alle notwendigen Behandlungen, die wir anbieten können, erhalten Sie bei uns ohne zusätzliche Bezahlung.

Wenn Sie einen ersten Termin erhalten haben,  möchten wir Sie bitten, diesen uns schriftlich oder per SMS zu bestätigen. 

 

Die gegenseitige Verlässlichkeit ist uns sehr wichtig. Wir bieten Ihnen an, dass Sie bei uns nicht lange warten müssen. Deswegen nehmen wir uns nach einer Terminvereinbarung nur für Sie Zeit. Wenn Sie nicht oder mit deutlicher Verspätung kommen, können wir in dieser Zeit keine anderen Patienten behandeln. Deswegen bitten wir Sie mit der Anmeldung um Ihr Einverständnis, dass Sie die vereinbarten Termine einhalten und nur bei schwer wiegenden Gründen spätestens  48 Stunden vorher mit Nennung des Grundes absagen. 

Sollte das nicht geschehen, so bitten wir Sie um Ihr Einverständnis, dass Sie sich an den uns entstehenden Unkosten durch Zahlung von 10 € pro ausgefallenen Termin beteiligen. Das deckt zwar nicht annähernd die uns entstehenden Unkosten, soll aber helfen Sie daran zu erinnern, dass unsere Behandlung wertvoll ist. 

In gleicher Weise sichern wir Ihnen zu, dass wir Ihnen eine Entschädigung von 10 € zahlen, wenn Sie zu einem schriftlich von uns vereinbarten Termin in unserem MVZ erscheinen sollten und niemand von unserem Team Zeit für Sie haben sollte. Ebenso erhalten Sie diese Entschädigung, wenn Sie länger als 30 Minuten auf einen solchen Termin warten müssen. 

Bei Schulkindern finden die Therapien überwiegend außerhalb der Schulzeit am Nachmittag statt.  

Für die Diagnostik nehmen wir uns viel Zeit. Das kann auch die Vereinbarung von wenigen Terminen am Vormittag erforderlich machen. 

Wir bieten eine gründliche Diagnostik und eine intensive Behandlung in unserem berufsgruppenübergreifenden Behandlungsteam an. Dafür haben wir mit den Krankenkassen eine besondere Vereinbarung geschlossen. Diese setzt voraus, dass die Kinder und Jugendlichen mindestens einmal im Monat zu Terminen in unserer Praxis kommen. Bitte prüfen Sie, ob Sie das gewährleisten können. Dafür können wir Ihrem Kind in Krisenzeiten Behandlungen bis zu fünfmal pro Woche anbieten. 

Dieses Behandlungsangebot setzt voraus, dass Sie, wenn Sie aus zwingenden Gründen (akute Krankheit) doch einmal einen Termin absagen müssen, bereit sind diesen auch an einem Vormittag nachzuholen, damit wir Ihr Kind mindestens einmal im Monat sehen. 

Wenn Sie es nicht sicherstellen können, dass Ihr Kind mindestens einmal im Monat zur Behandlung in die Praxis kommen kann, dann wenden Sie sich bitte an eine Praxis, die nicht ein solches berufsgruppenübergreifendes Behandlungsangebot bereit hält. 

 

Wir wissen, dass wir mit diesen Voraussetzungen für eine Behandlung viel Engagement von Ihnen erbitten. Dafür sichern wir allen Familien zu, die diese Bedingungen akzeptieren, dass sie ohne lange Wartezeiten einen Termin bei uns bekommen. 

Und noch ein Hinweis: Die Kooperation mit der Kinderärztin/Hausärztin bzw. mit dem Kinderarzt/Hausarzt Ihres Kindes ist uns sehr wichtig. Bitte erlauben Sie uns wesentliche medizinische Informationen auszutauschen. Sie helfen damit Doppeluntersuchungen zu vermeiden und unsere Zeit für die Aufgaben zu verwenden, auf die wir uns spezialisiert haben.

 

Voraussetzung für eine Behandlung in unserer Praxis ist außerdem, dass alle Sorgeberechtigten mit ihrer Unterschrift unter den Anmeldebogen oder die Erklärung, die unten heruntergeladen werden kann, das Einverständnis mit einer Behandlung des Kindes dokumentieren. Dieses gilt vor allem auch dann, wenn getrennt lebende Eltern beide das gemeinsame Sorgerecht haben. 

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Kind vor der Anmeldung in unserer Praxis über Ihr Anliegen. Es wäre schön, wenn Sie Ihr Kind, sollte es älter als 10 Jahre sein, die Anmeldung mit unterschreiben lassen. Das erleichtert uns den Beginn der Behandlung sehr. 

 

Grundsätzlich ziehen wir nichtmedikamentöse Behandlungsmethoden einer Medikamentengabe vor. Sollten im Einzelfall die nichtmedikamentösen Behandlungsmaßnahmen nicht ausreichen, werden wir Sie über die  Behandlungsmöglichkeiten mit Medikamenten informieren. Sie können dann frei entscheiden, ob Sie eine solche Behandlung wünschen. Von Ihrer Entscheidung werden wir nicht unsere Bereitschaft zur weiteren Behandlung abhängig machen. Behandlungen mit Medikamenten werden bei uns nur zusammen mit nichtmedikamentösen Therapien angeboten.   

Wir nehmen nicht an so genannten Anwendungsbeobachtungen teil, bei denen Ärzte Geld von der Pharma- Industrie für den Einsatz und den Bericht ihrer Erfahrungen mit dem Medikament bekommen. Wir lassen uns auch keine Reisen zu Tagungen und Kongressen durch pharmazeutische Unternehmen sponsern. Um Interessenskonflikte auszuschließen, lassen wir uns auch nicht von Vertretern der pharmazeutischen Industrie in unseren Praxisräumen besuchen. Wir beziehen unsere Informationen über neue Medikamente aus Quellen, die nicht von der pharmazeutischen Industrie finanziert werden.

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